Was tun, wenn Windows XP nicht mehr unterstützt wird?

Windows XP ist nun in die Jahre gekommen und wird ab April 2014 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Nicht immer möchte man sich gleich neue Hardware mit neuem Betriebssystem besorgen. Oft tut die alte ja ihren Dienst.

Alternative 1

Neues Windows. Wenn man die vertraute Arbeitsumgebung und Bedienung behalten will, greift man am Besten zum inzwischen oft verbilligtem Windows 7. Zum Beispiel bei http://www.pcfritz.de erhältlich.

Ob Windows 7 überhaupt auf der eigenen Hardware läuft, überprüft ein von Microsoft bereit gestelltes Programm: http://windows.microsoft.com/de-de/windows/downloads/upgrade-advisor. Danach kann man sich dann für die passende Lizenz enstscheiden. Sollte der Rechner über nicht so viel RAM verfügen (2 GB RAM), dann empfiehlt sich der Einsatz der 32-bit-Version. Bei mehr als 4 GB RAM die 64-bit-Version, dann kann Windows auch etwas mit dem Arbeitsspeicher anfangen.

Alternative 2

Man verabschiedet sich von Windows und versucht es mit einer Linux-Distributionen. Die Linux-Distributionen werden von verschiedenen Herstellern (zBsp openSUSE, Debian, Fedora, Ubuntu, Arch) angeboten. Man kann sie alle mittels einer Live-CD/DVD ausprobieren, ohne das installierte Betriebssystem antasten zu müssen. Das Livesystem startet von CD/DVD und arbeitet ausschließlich im Arbeitsspeicher. Dadurch ist es etwas langsamer als auf der Festplatte installiert, läßt dafür jedoch die Installation des alten Betriebssystems in Ruhe.

Geht dieser Test zur Zufriedenheit aus, kann man Linux von der LiveCD/DVD komplett installieren.