Firefox bietet nicht alle Optionen in seiner grafischen Oberfläche. Hier gibt’s die Tricks.

Arbeiten mit Profilen

Ein Browser speichert viele Dinge, die von anderen Seiten wiederum ausgelesen werden können. Nicht immer will man das unterbinden. Soll sich der Browser also unterschiedlich verhalten, kann man das mittels seiner Profile steuern. Zum Beispiel ist es sicher besser, die Sicherheitseinstellungen scharf einzustellen, wenn man Onlinebanking betreiben möchte. Andererseits wird es Seiten geben, wo man nicht alle Funktionen des Web 2.0 aussperren möchte. Leider ist die Fähigkeit, verschiedene Profile anzulegen, versteckt.

Linuxer öffnen eine Konsole (Terminal) und geben dort den Befehl firefox --profilemanager ein. Das lädt eine Auswahl von Profilen. Beim ersten Aufruf ist nur das Default-Profil vorhanden. Wichtig: Als erstes den Haken aus der Checkbox Don’t ask at Startup machen. Sonst fragt Firefox später nicht nach und man kann kein Profil auswählen. Jetzt darf ein neues Profil angelegt werden. Zum Beispiel für das oben erwähnte Onlinebanking.

Bei einem Neustart von Firefox fragt der Browser nach. Die unterschiedlichen Profile werden in ihren eigenen Verzeichnissen verwaltet. Eine Seite, die Cookies auslesen will, kann die anderen Profile nicht auslesen. Die Profile reagieren wie eigenständige Browsereinrichtungen.